Eintracht Frankfurt

Am seidenen Faden

23.05.2016 Wenn in knapp zweieinhalb Stunden der Unparteiische Christian Dingert in seine Pfeife bläst und damit das Endspiel um die Bundesligarelegation anpfeift, gibt es keine Ausreden mehr. Eintracht Frankfurt muss gewinnen, oder zumindest zwei Tore erzielen und dabei nicht verlieren. Klingt einfach. Ist es auch, wenn man nicht gerade Eintracht Frankfurt heißt und eine vermaledeite Saison hinter sich hat. In der Aussendarstellung hat Niko Kocac klar die Rolle angenommen, in den Wochen seines Wirkens das Gesicht des Traditionsclubs aus der Bankenmetropole zu sein. Alle anderen Personen, die sich sonst gerne zu den Protagonisten zählen, sind im Abstiegskampf zu Nebendarstellern, um nicht zu sagen zu Randfiguren geworden. Das ist zum einen gut, weil die Fokussierung auf Kovac Druck von seinen „Jungs“ nimmt. Auf der anderen Seite heißt doch immer so schön, „die Mannschaft ist der Star“. Und da fangen die Probleme an. Das Team um Hradecky, Russ, Hasebe, Meier und Seferovic hat überhaupt kein Star-Appeal zu bieten, nicht den Funken Glamour und Strahlkraft, den es braucht, um irgendeinen Gegener nachhaltig zu beeindrucken. So ist auch die Aussage von Kovac zu verstehen, der zuletzt sinngemäß sagte, „Wir brauchen unser Tor, und werden es auch machen. Es ist möglich, in Nürnberg zu gewinnen“. Das klang doch sehr allgemein formuliert. Normalerweise klingt das in der selbstbewussten Diktion eines Chefcoachs doch eher wie „Wir werden unsere Chancen bekommen, und die notwendigen Tore erzielen. Wenn jemand in Nürnberg gewinnt, dann wir.“ Hat Kovac plötzlich Fracksausen? Vertraut er seinen „Jungs“ nicht mehr? Oder traut ihnen gar den finalen Coup am Valznerweiher nicht zu? Das wäre fatal. Denn eine Mannschaft nimmt nur zu gerne die „Vibes“, die Ausstrahlung ihres Übungsleiters auf und setzt sie dann auf dem Platz um. So gesehen kann einem angst und bange werden.

Sympathisch geht anders

21.05.2016 Auch mehr als  24 Stunden nach dem ersten Relegationsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg wird der sportliche Teil der Veranstaltung von den taktlosen, respektlosen und gleichermaßen unsportlichen Bemerkungen des Trainers der Nürnberger René Weiler und dem Torwart und von SKY als „Relegationsmonster“ apostrophierten Raphael Schäfer überschattet. Die schwere Hodenkrebserkrankung von Marco Russ als „Inszenierung“ zu bezeichnen, hat schon ein Geschmäckle von Unreife und einer gehörigen Portion Ignoranz. Solche Äußerungen disqualifizieren die Nürnberger ebenso, wie das kriminelle und asoziale Abbrennen von Pyro der mitgereisten Anhänger der Franken über weite Strecken des Spiels in der Arena. Wenn es ihn denn wirklich gibt, hat der in den vergangenen Wochen vielbesungene „Fußballgott“ am Montag einen Adler auf der Brust. Und Marco Russ im Herzen.

Die Karten werden neu gemischt

14.05.2016 Die Uhr bei Sky zeigte 87:22, als im Weserstadion nach einem Freistoß das Runde von Djilobodji und / oder Ujah in das von Lukas Hradecky ansonsten fehlerfrei gehütete Eckige der Eintracht gedrückt wurde. Fast abzusehen. Denn das komplette Einstellen von Offensivbemühungen der Frankfurter in der zweiten Halbzeit musste irgendwann zu einem Torerfolg der nimmermüden Hanseaten führen. Dass der dem Tor vorausgehende Freistoß von der Sorte „kann man, muss man aber nicht geben“ war, ist nur eine Petitesse am Rand. Der Erfolg der Bremer war ein Erfolg des Willens, des Einsatz und er war absolut verdient. Der von Niko Kovac besonders im zweiten Abschnitt angerührte Beton im Catenaccio-Stil hielt dann doch nicht. Lange darüber zu sinnieren, ob es die richtige Taktik war, macht wenig Sinn.  Die Karten werden jetzt ganz neu gemischt. Und am kommenden Donnerstag muss die Eintracht vorlegen. Sie muss sich gegen die „Clubberer“ aus Nürnberg in der heimischen Arena ein komfortables Polster erspielen und erkämpfen, um nicht am darauffolgenden Montag am Valznerweiher die Segel streichen und erneut den bitteren Gang in die zweite Liga antreten zu müssen. Es bleibt spannend – und es wird schwer.

Alles Makulatur – jetzt gilt das Prinzip „RoR“

08.05.2016 Nach dem beeindruckenden dritten Sieg in Folge gegen Dortmund ist das rettende Ufer noch lange nicht erreicht. „RoR“ = Rettung oder Relegation heißt die Devise. Das große Rechnen hat ein Ende. Ein Sieg der gegen Mainz unterlegenen und desolat wirkenden Stuttgarter in Wolfsburg ist zwar nicht ganz auszuschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwaben eine Tordifferenz von minus sechs gegenüber der Eintracht  egalisieren können, ist jedoch relativ überschaubar. Ein Unentschieden an der Weser nächsten Samstag reicht. Das mag ein vermeintlicher, kleiner Vorteil sein, kann sich aber als sehr trügerisch erweisen. Eintracht Frankfurt wird versuchen, die Sache zu regeln. Mit der gleichen Willensstärke und dem Engagement, wie in den vergangenen drei Spielen.  Ob es gelingt, hängt auch davon ab, wie das durch Niko Kovac in den letzten Wochen zusammengeschweißte Team die Vorgaben des Trainers im Hexenkessel Weserstadion umsetzen kann. Die Mannschaft wirkt derzeit sehr gefestigt und wenn die gegen den BVB auf den Platz gebrachten Tugenden gegen Bremen wieder funktionieren, könnte es klappen mit dem direkten Klassenerhalt ohne eine nervenaufreibende Relegation gegen Nürnberg.

Das große Rechnen

03.05.2016 Nach dem Paukenschlag und rauschhaften Sieg der Bremer gegen Stuttgart geht nun die große Rechnerei weiter. Alles ist möglich, also auch folgende Endkonstellation:

Eintracht spielt gegen den BVB und in Bremen jeweils unentschieden, Stuttgart gegen Mainz und in WOB ebenfalls. Bremen verliert in Köln, die theoretisch noch Richtung Europa schielen können, und spielt gegen die Eintracht wie erwähnt remis. Darmstadt verliert beide Spiele knapp, bleibt bei 35 Punkten. Dann ginge es für die Adlerträger in die Relegation. Wen man sich dort wünschen sollte, ist nicht ganz klar. Leipzig wegen der schönen Stadtrundfahrt, die man mit dem Besuch des Spiels kombinieren könnte. Oder Nürnberg. Wäre aus sportlicher Sicht vielleicht einen Tick einfacher. Aber was ist schon einfach in der Relegation. Und dann kommt es auch noch auf den Schiedsrichter an. Fakt ist: Eintracht hätte Heimrecht und könnte vorlegen. Aus dieser Sicht heraus wäre mir persönlich Leipzig lieber. Zu Hause deutlich mit drei Toren Unterschied gewinnen und entspannt nach Leipzig fahren zum Rückspiel und den Nichtabstieg feiern. Oder so ähnlich. Nächste Woche wird wieder neu gerechnet…

Mögliche Endtabelle

Mögliche Endtabelle – erstellt auf Restprogramm.com

Sind nochmal sechs Punkte möglich?

02.05.2016 Eintracht Frankfurt ist auf dem besten Weg, sich am Ende doch noch am eigenen Schopf aus dem mehr oder weniger selbst verschuldeten Schlamassel zu ziehen. Sollte es Niko Kovac gelingen, am 14. Mai das rettende Ufer zu erreichen, wäre es schon eine große Überraschung. Nach den doch letztlich deprimierenden Spielen gegen Hoffenheim und – mit Abstrichen – in Leverkusen und der überschaubaren Ausbeute von drei Pünktchen aus fünf Begegnungen rechneten nur die großen Optimisten der Eintracht-Fanschar damit, dass ihre Lieblinge gegen Mainz und Darmstadt den zwischenzeitlichen Turnover schaffen könnten, um, entsprechende Konstellation vorausgesetzt, gegen Dortmund und in Bremen den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu ermöglichen. Die Schwarzseher und ewigen Pessimisten hatten schon von null Punkten aus den verbleibenden Spielen geunkt. Totgesagte leben länger und mit einem Trainer, der die Sprache der Spieler spricht, kann das Team um Marco Russ durchaus das nächste Wunder vom Main schaffen. Und wenn der Fußballgott ein Hesse ist, lässt er die Darmstädter Lilien in den letzten beiden Spielen ebenfalls punkten, um den sicherlich verdienten Klassenerhalt zu sichern. Eintracht Frankfurt wird gegen den BVB09 aus Dortmund wieder alle vorhandenen Körner einsetzen müssen, um zumindest einen Punkt gegen den Pokalfinalisten zu holen. Für die Dortmunder ist jedes Bundesligaspiel ein verschärftes Trainingsspiel für das Pokalfinale am 21. Mai. Die Männer von Thomas Tuchel haben einen Lauf und gehen ganz locker von Spiel zu Spiel. Im Stadtwald nächsten Samstag vielleicht etwas zu locker? Wenn es denn reichen sollte zum großen Showdown in Bremen, hätte die Eintracht wahrscheinlich einen kleinen psychologischen Vorteil. Auch wenn es ein heißes Auswärtsspiel im kühlen Norden wird. Egal, wie die Tabellensituation vor dem Spiel sein wird. Aber vielleicht kommt es ja auch ganz anders und es geht im Fernduell mit dem VfB Stuttgart um den Relegationsplatz. Oder es wird ein Tele-Showdown mit den Lilien, die zeitgleich an den Böllen gegen die auswärts oftmals eher harmlosen Fohlen aus Gladbach spielen. Einiges ist möglich. Nur eines sollte nicht passieren: Dass beide hessische Bundesligisten in das Souterrain runtergehen müssen. Dann wäre der Fußballgott kurzfristig aus Hessen ausgewandert.

Die Wochen der Wahrheit

21.04.2016 0:3 in Leverkusen. Eine harte Trainingseinheit mit Chancen, die Werkself durchaus in Verlegenheit zu bringen. Bis zur 70. Minute. Da musste der angeschlagene Chicharito den Platz verlassen und Kampl kam nach zwei Monaten Zwangspause wegen Wadenbeinbruch aufs Feld. Hatte überhaupt keine Zeit zur Eingewöhnung, sondern bekam die Kirsche von Abraham per Kopf auf den Schlappen gelegt  und fackelte doch tatsächlich nicht lange. Und schmetterte das Spielgerät volley und unhaltbar in das Gehäuse von Hradecky. Das Schicksal nahm seinen Lauf und Frankfurt wurde dann doch noch zerlegt. Zuvor hatte Eintracht-Talent (wie lange noch Talent, wie lange noch Eintracht) Sonny Kittel eine sehr gute Chance zur Führung der Adlerträger fahrlässig und in der Ausführung überheblich ausgelassen. Abbutze, würde Badesalz jetzt sagen. Genau das. Die ordentliche Gesamtleistung muss in das „Derby“, welches eigentlich keines ist, mitgenommen werden. Dann könnte es gegen Mainz klappen und ein Spieler der Eintracht das Runde in das Eckige bekommen. Dann gegen die Lilien am Merck-Böllenfalltor das nächste Endspiel. Schaun mer mal. Es bleibt zu hoffen, dass die Kovac-Brothers sich etwas einfallen lassen für Sonntag. Nachlegen ist angesagt.

Für Abrechnungen ist es zu früh

10.04.2016 Die allseits betriebene Ursachenforschung inklusive Schuldzuweisungen ist in der derzeitigen Situation natürlich völlig kontraproduktiv. Die Eintracht ist erst abgestiegen, wenn der letzte Pfiff in Bremen ertönt ist und die Adlerträger nicht doch noch den 17. Platz verlassen haben. Leider fehlt der Mannschaft in der gesamten Rückrunde auch nur die kleinstmöglich messbare  Einheit Sieger-Gen. Der Dreier durch das aus unmöglichem Winkel erzielte Siegtor von Ben-Hatira gegen Hannover ist unter der Rubrik Zufallstreffer abzulegen. Nicht auszudenken, es würden noch zwei Zähler auf dem Tableau fehlen. Jetzt gilt es für Niko Kovac, die ihm zur Verfügung stehenden Männer (!) auf die letzten Spiele einzuschwören. Leverkusen und Dortmund dienen eher als harte  Trainingseinheiten mit Wettbewerbscharakter. Punkte müssen gegen Mainz, Darmstadt und Bremen her. Das erste Sechspunkte-Spiel ist verloren, der Klassenerhalt noch nicht. Egal, wie es ausgeht im Mai, danach muss Steubing Tabula rasa machen.

Eintracht trotz Sieg auf einem Abstiegsplatz

22.03.2016 Der glücklich erzitterte Sieg gegen die Kicker aus Niedersachsens Hauptstadt war überlebenswichtig. Sichert er doch zunächst einmal die Zugehörigkeit zu der Gruppe von Mannschaften mit 27 und 28 Punkten, die wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag zittern müssen. Die Niederlagen von Köln, Hamburg und Stuttgart erweitern jedoch die Gruppe der Anwärter auf den zweiten Abstiegsplatz und den Relegationsplatz auf insgesamt acht Mannschaften. Für die Eintracht beginnt jetzt schon ein insgeheimes Hochrechnen der noch zu ergatternden Punkte in den ausstehenden sieben Spielen. Bayern, Dortmund und auch Leverkusen werden hochfokussiert auf ihre Ziele (Meisterschaft bei den Münchnern und Borussen, internationaler Wettbewerb bzw. CL-Quali bei der Werkself) hinarbeiten und unter normalen Umständen gibt es da für die Adlerträger nicht viel zu holen. Europa im Blick haben auch noch die Mainzer, die nicht im Verdacht stehen werden, der Eintracht etwaige Nachbarschaftshilfe in Form von „geschenkten“ Punkten zukommen zu lassen. Bleiben die Spiele gegen Hoffenheim und in Darmstadt. Gegen die erstarkten Nagelsmänner aus dem Kraichgau findet in gut zweieinhalb Wochen das nächste Endspiel statt. Ein klassisches Sechspunktespiel. Und doch nicht entscheidend. Es wird schwer genug, die auch spielerisch wieder auftrumpfenden Hoffenheimer zu schlagen. Dafür bedarf es einer sehr wohl ausgetüftelten Strategie, die sich der Leiter des Frankfurter Himmelfahrtskommandos Niko Kovac bis zum 10. April einfallen lassen muss. Das Derby in Darmstadt – ohne Fans der Frankfurter – muss gewonnen werden. Um dann mit der theoretischen Chance auf den Relegationsplatz zum Liga-Halali nach Bremen zu fahren. Aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen, wird für die Eintracht sehr schwer. Bei positiver Sichtweise, um nicht zu sagen mit einer dicken rosaroten Brille auf der Nase, holt die Eintracht elf Punkte. Macht summa summarum derer 38. Das könnte letztlich sogar zu Platz 15 reichen. Pessimisten trauen der Eintracht vielleicht sieben Punkte aus den verbleibenden Spielen zu. Macht 34 in der Endabrechnung. Definitiv zu wenig für Platz 15. Und für die Relegation? Da müssen schon einige Dinge zusammenkommen. Ansonsten zieht die stolze Eintracht zum fünften Mal ins Souterrain um. Das wäre der „worst case“, ein GAU für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen. Sollte es einen Fußballgott geben, weiß er, was zu tun ist. Wenn nicht, wird es sehr bitter am 14. Mai. Für Bruchhagen und die gesamte Eintracht.

 

Die Eintracht hat einen Burnout

17.03.2016 Sie ist  trotz ordentlicher Reputation seit geraumer Zeit antriebslos, ängstlich und weiß nicht mal warum. Kann schon lange im Job nicht mehr gescheit performen und dadurch in der Liga nicht réussieren. Und jetzt hat die Krankenhausleitung dem Patienten anstatt eines erfahrenen Psychologen einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt an die Seite gestellt. Das kann nicht gutgehen. Da kann der HNO-Arzt noch so gut sein. Er wird dem Patienten nicht helfen können, und schon gar nicht schnell. Gegen die komatösen Hannoveraner wird es für die Eintracht in erster Linie darauf ankommen, alle verfügbaren Ressourcen zu bündeln. Sollte gegen die Schaaf-Truppe am Samstag kein Dreier gelingen, geht es voraussichtlich nur noch um den Relegationsplatz. Schlimm genug. Aber es gibt Schlimmeres.

Die Kovac-Brüder als späte Retter?

11.03.2016 Der geneigte Anhänger von Eintracht Frankfurt hat die Verpflichtung von Nico Kovac wohlwollend zur Kenntnis genommen. Der erfahrene Ex-Bundesligaprofi wirkte bei seiner Vorstellung sehr eloquent und authentisch. Das ist die eine Seite. Die andere ist die, dass der ehemalige Nationaltrainer Kroatiens die Mannschaft erreichen muss. Denn auf dem Platz müssen die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt geholt werden. Nicht in Pressegesprächen. Der Kroate definiert sich stark über Disziplin und Arbeit. Ob das dem kickenden Personal der Adlerträger nach acht Monaten Wohlfühloase Armin Veh schmecken wird? Einen ersten Fingerzeig gibt die kommende Begegnung im Borussia-Park, wo es gegen die spielstarken Gladbacher Fohlen geht. Diese Fohlen, die der Eintracht in der Vorrunde eine peinliche Heimschlappe zufügten. Sollten die zuletzt arg verunsicherten Frankfurter etwas Zählbares aus Mönchengladbach mitbringen, ließe das für die kommenden Aufgaben etwas Hoffnung keimen. Hoffnung, doch noch die Kurve zu bekommen und am Ende drei Teams in der Bundesliga hinter sich zu lassen. Es wird schwer.

 

26.08.2014

Prolog

Den Adler im Herzen – Transplantation ausgeschlossen

Eintracht Frankfurt ist mein Verein seit 1966. In unzähligen Spielen hat mir dieser Verein viel gegeben und viel genommen. Genommen hat er mir in Rostock den Glauben daran und die Illusion, dass eine Mannschaft namens Eintracht Frankfurt nach 1959 noch einmal die Deutsche Meisterschaft im Fußball gewinnen kann. Ich werde das in diesem, meinem Dasein wohl nicht mehr erleben dürfen. Nichtsdestotrotz: Keine  vergleichbare Institution hat mir in meinem Leben mehr Freude gemacht, aber im Gegenzug mein Nervenkostüm ärger strapaziert, wie dieser Club. 

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