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Berliner WaldbühneDicke Luft 

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 26.08.2014 – 10.57 Uhr

Der Konsument hat zu zahlen….

… und ansonsten den Mund zu halten. In Zeiten, in denen an anderer Stelle mit allem geworfen wird, was nicht niet-und nagelfest ist und in Zeiten, in denen Konzertvermarkter den Caterern gewisse Umsatzsicherheit gewährleisten müssen (Stichwort: Standmieten), findet eine Gentrifizierung der guten, alten Wirkungsstätten der freischaffenden Künste statt. Wer 120 Euro für eine Eintrittskarte bezahlen kann, soll gefälligst auch sieben Euro für ein Bier bezahlen, dass im Getränkemarkt 55 Cent kostet. Waldbühne, Grugahalle, Frankfurter Festhalle sind zu künstlichen künstlerischen Konsumtempeln geworden. The times they are changing…

 

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TV-Kritik: Hart aber FairWir sind Geiseln der Bilder

Zustimmung 8 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 26.08.2014 – 10.20 Uhr

Perspektive der Menschen in der Region

Die „Krieger“ des IS sind nicht als Krieger auf die Welt gekommen. Sie sind dazu geworden, in einer Region, in der große Teile der Bevölkerung – zu denen diese zu Kriegern gewordenen Menschen – keine Perspektive und keine Aussicht auf einen Wohlstand haben, der Ihnen tagtäglich durch Mega-Citys wie Dubai etc. vorgeführt werden. Mache kaputt, was dich kaputtmacht. Und so sucht sich ein Teil dieser Menschen seine Art von Genugtuung und lässt sich unter dem islamischen Deckmäntelchen einfangen und radikalisieren. Die westliche Gesellschaft mit Ihrem Turbokapitalismus liefert doch seit 25 Jahren, also seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, die Blaupausen durch permanente Ausbeutung unseres Planeten. Die Gewaltexzesse der IS sind ein Ausdruck von Hilflosigkeit und Armut an Rezepten, im Teich der „Big Fishes“ mitzuschwimmen. Ich habe die Talkshow nicht gesehen, kann mir über Inhalte und Teilnehmer kein Urteil erlauben. Leider wird nur über Reaktionen diskutiert, nicht über die Ursachen. Leider.

 

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1:0 gegen HerthaEndlich Eintrachts erster Erfolg

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 27.01.2014 08:01 Uhr

In der Vorrunde…

…wäre dieses Spiel maximal unentschieden ausgegangen. Es wartet noch viel Arbeit auf die Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht. Gerade nach dem spielreichen Februar wird an der Substanz zu arbeiten sein. Irgendwie wünscht sich der mit der Mannschaft verbundene Anhänger eine Fortsetzung der oft zitierten Dreifachbelastung. Jedoch nicht um den Preis der Versetzung in die nächste Bundesligasaison. Die wohlportionierte Priorisierung wird zu den Hauptaufgaben von Veh und seinem umfangreichen Trainerstab gehören. Sollte der Klassenerhalt geschafft werden, muss dringend, auch unter Einsatz von frischem Kapital, eine qualitative Aufwertung des Kaders her. Geld schießt zwar immer noch keine Tore, aber es kann in der Personalpolitik durchaus beruhigend wirken, Alternativen zu dem derzeit alternativlosen Schlüsselspieler Alexander Meier in seinen Reihen zu wähnen. Wie gesagt, der erste Schritt Richtung Klassenerhalt ist getan. Es wird jedoch mindestens ein Halbmarathon bis Mai.

 

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Woody Allen im GesprächEin seltsames, seltenes Talent

Zustimmung 9 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 06.11.2013 07:46 Uhr

Ein wirklich gelungenes…

… Interview, welches durchaus noch etwas länger hätte gehen können.
Der selbstzweiflerische und doch ein wenig selbstverliebt wirkende New Yorker Regisseur und Schauspieler schaut sich also seine Arbeiten nicht an? Kaum zu glauben, es gibt Menschen, die den Stadtneurotiker einmal im Jahr gesehen haben müssen, denn die Filme, „da wo die immer so viel reden“ sind Kult und gehören zum cineastischen Weltkulturerbe des 20. Jahrhunderts. Und Allen, der doch ganz subtil ein wenig narzisstisch daherkommt, will seine Filme selbst nicht gesehen haben? Eine gelungene Koketterie mit der ihm eigenen Brillanz und Genialität… Ein wirklich gutes Gespräch mit Unterhaltungswert.

 

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FAZ.NET-Frühkritik. Sandra MaischbergerAuf ihre Stars kann sich die Politik verlassen

Zustimmung 108 MAX HERR (HERR_DO…) – 18.09.2013 09:33 Uhr

Wäre Uschi Glas-Heesters

nicht als neue Familienministerin geeignet, da sie ja seit Generationen uns allen vertraut ist? Ich schätze sie als eine sehr ernsthafte Konkurrentin für Christina Schröder ein. Intellektuell sind ja beide auf ähnlicher Höhe.

 

Zustimmung 0 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 19.09.2013 07:56 Uhr

Vielleicht lässt…

… sich dieses Thema tatsächlich nur satirisch kommentierend ertragen. Ich als TV-Junkie ertappe mich immer öfter dabei, Maischberger nach wenigen Minuten zu verlassen. Ich stelle mir inzwischen die Frage: Wie erträgt Sandra das bloß? Was denkt sie sich nach so einer eher überflüssigen Sendung, die die Beitrag zahlende Fernsehgemeinde einige große Scheine gekostet hat? Augen zu und durch? Ich befürchte, eine halbwegs vernünftige politische Diskussion wird dort auch in Zukunft eher die Ausnahme bleiben.

 

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FDP Schlimmer geht es immer

Zustimmung 19 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 18.09.2013 08:13 Uhr

Die Zeiten des Liberalismus …

… sind Geschichte. Die Kernthemen der FDP sind längst von den anderen Parteien assimiliert und auf der großen „Europa über alles“-Stulle verschmiert worden. Es kann jedoch nicht im Interesse der CDU sein, ihren Kanzlerinnen-Macher zu verlieren. Deswegen wird es in den letzten Tagen vor der Wahl auch keine großen Wiederstände aus der CDU geben, den komatösen Mehrheitenbeschaffer FDP an den lebenserhaltende Maschinen, sprich im Reichstag, zu lassen. Die letzte Legislaturperiode hat gezeigt, die Freien Demokraten sind nur noch geduldet. Ihr Einfluss beschränkt sich lediglich auf die Rolle zur Erfüllung der Fraktionsräson. Grundübel intern ist der schon lange schwelende Generationenstreit, der die Partei förmlich zerreißt, und jede Landtagswahl zur gleichnamigen Probe macht, ob die Partei überhaupt noch wahrgenommen wird, bzw. „ihre Themen“ vom Wahlvolk angenommen werden. Der 22. September könnte zur Apokalypse der Liberalen in Deutschland werden.

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 8. Trau ich mich das?

Zustimmung 2 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 17.09.2013 22:00 Uhr

Bei Steinbrück…

… habe ich immer den Eindruck, er hat nur letzte Patronen im Holster bzw. Colt. Um mal im Western-Jargon zu bleiben. Er wirkt nicht mutig, sondern übermutig. Und erschöpft fatalistisch. Mutig wäre es gewesen, statt des Mittelfingers den Daumen zu heben. Aber Mut ist eine ganz andere Eigenschaft als Traute. Sich etwas zu trauen, ist noch lange nicht mit Mut gleichzusetzen.

 

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Zum Tod von Otto Sander Der Komiker, der vom Himmel fiel 

Zustimmung 4 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 13.09.2013 08:05 Uhr

Sein Schaffen ist intellektuell…

… Im Sinne des Wortes gewesen. Ich, als In dieser Richtung eher unintellektueller Kunstbanause, habe ihn immer als Charakterdarsteller wahrgenommen, der einfach immer er war. Deswegen hatte man nie das Gefühl, mehr über den Menschen wissen zu müssen. Und er war einfach eine Stimme – The Voice schlechthin. Und ein Genussmensch. Aber konnte er wirklich genießen? Er hatte eine Aura des Verletzlichen, des Gekränkten. War jemand nah an ihm dran? Ein Großer Mime ist gegangen.

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 7. Kann ich loslassen?

Zustimmung 1 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 13.09.2013 07:40 Uhr

Loslassen ja, …

… aber was? Das Festhalten, ja Bewahren von Dingen? Reiner Konservatismus, der Gewohntes als nicht gewöhnlich erscheinen lassen soll. Das Konservieren von Gedanken und Emotionen ist aller Ehren Wert und ein nur zu menschlicher Zug. Das Loslassen von physischen Gegenständen erreichen wir durch Trennung oder durch den Verlust, sei es durch die Zerstörung durch Abnutzung, oder die Entwendung durch Dritte. Sich von Gedanken oder Emotionen zu befreien, erscheint viel komplizierter. In manchen schweren Fällen – jeder von uns kennt sie – ist es schier unmöglich, da sich zu der Erinnerung oft eine weiter verfestigende Verklärung dazu gesellt. Ob Mann/Frau loslassen kann, hängt auch davon ab, inwieweit die bewahrten und bewährten Gedanken, Emotionen und auch Dinge für das tägliche Überleben wichtig sind. BTW Mit Kleinkindern auf dem Fahrrad am Straßenverkehr teilzunehmen, halte ich von jeher für grenzwertig, in Zeiten, in denen in Kfz bis zu zwei Dutzend Airbags verbaut sind. Und am Rennrad?

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 6. Tauge ich zum Vorbild?

Zustimmung 4 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 07.09.2013 10:21 Uhr

Der Klassiker …

… schlechthin. Papa ist stolz auf seinen Filius. Den Kleinen jedoch mit dem Teppichmesser durch die Wohnung rennen zu lassen, naja. Ein Vorbild? Schwer zu sagen. Das Meiste ist schon angelegt in unseren direkten Nachkommen. Wir öffnen nur noch die Türchen und auch die Augen durch unser unbewusstes Vorleben von Verhaltensweisen. Wir, die Väter, haben in vielerlei Hinsicht eine Vorbildfunktion. Das kann ab und an aber auch zur Belastung ausarten, wenn der Nachwuchs ein neuer Ronaldo oder Roger Federer werden soll. Da wird’s dann schon auch mal krampfig. Ab einer gewissen Lebensphase sind wir nur noch die Alten. Später zählt dann wieder unser Rat, wenns ans Eingemachte geht. Ich persönlich möchte kein Vorbild sein. Ist aus meiner Sicht nicht abhängig vom Selbstvertrauen, eher von der damit einhergehenden, einseitigen Selbstüberhöhung in der Vaterfunktion. Hoffentlich versteht man mich. Schönes Wochenende.

 

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3:0 für DeutschlandGegen Österreich klappt’s sogar „zu Null“

Zustimmung 15 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 06.09.2013 23:24 Uhr

Ensemble magnifique !

Wer es bis jetzt noch nicht wusste, der hat es heute Abend in der Allianz-Arena zu München eindrucksvoll demonstriert bekommen. Unsere Equipe ist reif, reif in jeglicher Spielsituation den angemessenen Rhythmus vorzugeben, zu,takten. Diesen dem Gegner aufzuzwingen, ihn zu ermüden. Und bei Gelegenheit mit spielerischem Esprit abzuschließen. Ein Haar in der Suppe findet sich immer: um rustikale Gegner oder bestimmte Schlüsselsituationen besser zu kontrollieren, braucht es ab und an einen Tick mehr Aggressivität. Ansonsten Chapeau für unsere Adler. A Big Hand auch für Herrn Horeni. Ein exzellenter, mit heißer Nadel in der Arena gestrickter Bericht. Sehr gut.

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 5. Drücke ich mich klar aus?

Zustimmung 9 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 06.09.2013 07:49 Uhr

Ich lebe seit zehn Jahren…

… auf dem Land. Jeder Tag ist ein Illnerwillkloeppelundraab-Tag bei uns. Wir haben einen Hund, wir hatten eine Katze, wir hatten: Fische, Mäuse und wir haben zwei Generationen Tsungarische Dingsbums-Hamster durch ihre Räder rennen sehen – und vor allem hören. Und wir haben Spinnen und allerlei jahreszeitabhängige sonstige Insekten, Nacktschnecken. Und wir haben Kinder. Die kommen jeden Tag mit irgendwelchen Anträgen um die Ecke. Da hilft manchmal nur das Prinzip aus dem Film „Thank You For Smoking“, alles und jeden über eine Argumentationskette zu ermüden, bis er sich schlecht und als Verlierer fühlt. Klingt zynisch, klar. Muss aber manchmal sein. Ständiges Lavieren ist nicht zielführend und hält die ganze Diskussion nur am Köcheln. Manchmal muss Mann einfach auch „Nein“ sagen können. Sogar noch bevor die Frage, die meistens mit „Papa, können wir…“ beginnt, zu Ende gefragt wurde. Das klappt, wenn man seine Kinder kennt. Meine Tochter fragt dann „Kannst Du Gedanken lesen?“ Oh ja.

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 4. Muss ich mich neu erfinden?

Zustimmung 0 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 06.09.2013 07:20 Uhr

Sich selbst zu…

… neu zu erfinden, bedeutet auch, öfters mal in Klausur mit sich zu gehen, oder zumindest in Klausur gegangen zu werden. Manchmal ist es auch gut, in eine Art Selbstzensur einzutauchen, oder sich ggfs auch mal zensieren zu lassen. Obwohl Zensur gegen die im Grundgesetz jedem Individuum zugesicherte Meinungsfreiheit verstößt. Sich neu zu erfinden, bedeutet auch, eine gewisse Kritikfähigkeit mitzubringen, ohne gleich bockig, beleidigt oder beratungsresistent zu wirken. Danke für die Freiheit, der freien, unzensierten und freiheitlichen Meinungsäußerung – egal ob 39 oder 40, 41..

 

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Fußball-NationalmannschaftVerteidigungsoffensive des Bundestrainers

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 05.09.2013 00:28 Uhr

Dahoam gegen die Ösis …

… wird ein Spaß für jeden Kommentator, der in irgend einer Form Schwarzrotgold in seiner DNA trägt. Ein Schützenfest wie beim Vorspiel sollten wir nicht erwarten. Eher ein 5:0, denn Jogis Eleven sind müde, als defensiv schwach tituliert zu werden. Ich tippe aus den zwei Spielen Freitag und Dienstag 11:0 Tore. Noch Fragen?

 

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Englischer Fußball Kaufen, kaufen, kaufen 

Zustimmung 4 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.09.2013 08:28 Uhr

Das „Goldene Kalb“ …

… der Neuzeit heißt Fußball. Der vor ca. Zwei Jahrzehnten eingeleitete Paradigmenwechsel im Fußballgeschäft weg vom Sport hin zur Showinszenierung kam all jenen gerade recht, die auf ihrer Reise nach einem Ort namens „Sinnsuche“ beim Profifußball gelandet sind. Die Kirchen sind leer, die Stadien voll. Gemeindefusionen stehen die Errichtung immer größerer und moderner Fußball-Tempel allerorten gegenüber. Stadionwurst statt Hostie. Oligarchengerstensaft statt Wein. Der „Point of no return“ ist längst überschritten. Spielerwechsel kurz vor dem sich Schließen des Transferzeitfensters sind anscheinend wichtiger als der Giftgas-Genozid in Syrien. Irgendwie krank, oder?

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 3. Bin ich überhaupt geschäftsfähig?

Zustimmung 2 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.09.2013 08:05 Uhr

Da wird aber …

… der Klassiker unter den „Ossi“-Klischees fast schon romantisch verklärt („wir drängelten uns auf der Rückbank des Abschleppwagens…“). Das ist Futter für die (Er-) Nährung des Vorurteils, den Ossis könn(t)e man jeden Schrott andrehen, Hauptsache es rollt, ist ein Viertakter und hat zwei Jahre TÜV. Natürlich ist man mit 39 geschäftsfähig – vor dem Gesetz. Die wirkliche Geschäftsfähigkeit von volljährigen Menschen in diesem Land lässt sich angesichts von Millionen Privatinsolvenzen durchaus in Zweifel ziehen. Soweit ist es bei Herrn Jauer aber noch lange nicht, denke ich

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 2. Hab ich schon genug gekämpft?

Zustimmung 1 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.09.2013 07:56 Uhr

Der Kampf ist …

… immer dann ein (untauglicher) Ausweg, wenn einem sonst nix mehr einfällt.
Noch im 19. Jahrhundert waren kriegerische Auseinandersetzungen, gemeinhin Schlachten, die Gegenüberstellung von massenhaft menschlichem Material. Es galt: „Auf sie mit Gebrüll!“ Heute regiert der „Cyber War“, der im Zweifel auch als Veranstaltung eines Einzelnen verheerenden Schaden anrichten kann. Noch vor dreißig Jahren gab der intellektuell sicher nicht unterbelichtete Indiana Jones jedem Kontrahenten eins auf die „Zwölf“, wenn es ihm (situativ) angebracht erschien. Dan Browns Professor Langdon in einer körperlichen Auseinandersetzung? Unvorstellbar. Langdon haut im Zweifelsfall eher ab, als sich (männlich) zu stellen.
Kämpfen ist archaisch und eigentlich überkommen. Für etwas zu kämpfen ist dann doch Ausdruck einer gewissen Ratlosigkeit (es nicht ohne Kampf geregelt bekommen zu haben), oder eben auf der männlichen, lösungsorientierten Tour sich nicht genug Zeit für eine Alternative genommen zu haben.

 

 

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30 vor 40 – Anleitung zum Erwachsensein 1. Bin ich wunschlos glücklich?

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.09.2013 07:26 Uhr

Es ist die Zeit, …

… ein erstes Fazit zu ziehen. Mit 39 hat Mann/Frau noch lange nicht alles erreicht, ist die Wunschliste zwar manchmal diffus, aber doch vorhanden. Den Wunsch nach Zeit kann man sich schenken (Wortspiel!). Denn wer soll einem Zeit schenken, wenn man bis dahin schon Monate seines Lebens in Warteschlangen, in Ämterfluren, an diversen Kassen, beim Einlass zum Konzert oder Stadion, auf Autobahnen oder zugigen Bahnsteigen oder – das soll ja auch vorkommen – aufgeregt auf ein prickelndes Date gewartet hat. Diese Zeit soll einem irgendjemand zurückgeben? Träume sind nicht verboten, aber Träume beinhalten oft Reisen nach Fantasia, oder sind schlichtweg utopisch. Wer sich als wunschlos glücklich bezeichnet, hat entweder noch nicht ernsthaft darüber nachgedacht, oder ist ein Meister der Verdrängung.

 

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Fußball-Nationalteam Trotzig in der Schießbude 

Zustimmung 20 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 16.08.2013 00:37 Uhr

Bester Trainer aller Zeiten

Joachim Löw ist ein kluger Mann. Als Bundesligaspieler (u.a. in Frankfurt) eher unscheinbar, hat er als Fußballlehrer schon früh einen sehr modernen Fußball spielen lassen. Jürgen Klinsmann hat ihn dann auch nicht ohne Grund als seinen „Assi“ für das Sommermärchen 2006 auf die Bank gebeten.
Nach Klinsis Demission war es nur zu logisch, den „Jogi“, der eh schon als kongenialer Partner die Richtung unter Klinsmann vorgegeben hatte, zum neuen Anchorman des deutschen Fußballs zu machen. Seine Titelbilanz ist titelfrei, aber nicht minder beeindruckend: 2008 Vize-EM, 2010 WM-Dritter, 2012 EM-Halbfinale. Nur das letzte Scheitern gegen Balotelli (nicht gegen Italien, nein) bei der EM im vergangenen Jahr ist ihm taktisch direkt anzulasten. Ansonsten hat Löw samt seinen Eleven der Nation über die gesamte, lange Strecke der letzten sieben Jahre viel Freude bereitet, mit emotionalem Powerfußball, der so oft für leere Straßen in Deutschland sorgte. Und nicht nur in Deutschland…

 

 

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Fußball-Nationalteam Trotzig in der Schießbude 

Zustimmung 60 UWE KAUFMANN (MOONLAND) – 15.08.2013 19:39 Uhr

@ Werner Busch – Ich denke, das sind PROFIS in der Nationalmannschaft …

Ich bin weder großer Fußballfan noch Anhänger eines bestimmten Vereins. Aber ich darf mir trotzdem gewisse Fragen eines fußballerischen Laien stellen, angesichts des gestrigen Spiels:

Müssen die PROFIS in der Nationalmannschaft das 1×1 der Abwehr erst „LERNEN“, Herr Busch? Wie seltsam! Wie spielen die denn im Verein?

Vielleicht legt der DFB zu viel Wert darauf, sein „Multikulti“-Image auf den Angriffspositionen zu pflegen, um vordergründige, sportlich unwichtige, pol. korrekte „Gesellschaftspolitik“ zu betreiben, statt wahren sportlichen Überfliegern in der NM eine Chance zu geben!

Oder liegt es viel mehr an der Motivation der teuren Profis, sich über die Vereine hinaus nur in soweit auf dem Rasen zu engagieren, dass es sie im Verein keine Verletzungspause kostet? Da macht man sich bei Herrn Löw lieber zur Schießbude – und ist für den jeweiligen Verein, der ’ne Menge Geld zahlt, gesund und munter!?

Es geht doch nur um das große Geld im Fußball, liebe Forisen … nicht um den Sport!

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 16.08.2013 00:13 Uhr

Boahhh Ey ! Wie kurz…

…kann man eigentlich bei der Reflexion dieses Freundschaftsspiels noch springen. Wenn die Qualität unserer schwarzrotgoldenen Adlerträger der, der Kommentatoren hier entspräche, würden wir die Vorrunde nicht überleben – nein, wir würden uns nicht mal qualifizieren. Schlimmmmm, wie Dieter Nuhr immer sagt.

 

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Fußball-Nationalteam Trotzig in der Schießbude 

Zustimmung 31 THOMAS KOBLER (THOMASK…) – 15.08.2013 17:55 Uhr

Das ist mir dann doch zu polemisch, Herr Horeni…

… – Talent wird in der Nationalelf schon mal gar keines verschwendet. In keiner der grossen Nationalmannschaften ist die Durchlässigkeit für junge Könner so gross wie in der deutschen Elf. Prüfen Sie die Fakten.

Es trifft zu, dass es seit jenem EM-Vorbereitungsspiel gegen die Ukraine ein Anzahl Spiele gab, in denen die Defensive zugunsten der Offensive zweckgebunden arg entblösst wurde. Aber wie sonst wäre es möglich gewesen, das wahre Offensivpotential der Mannschaft zu testen? Vielleicht ist Löw deshalb so ruhig, weil er weiss, dass er in der Zeit einer WM-Vorbereitung die Defensive jederzeit härten kann – die Spieler dafür hat er – aber die aussergewöhnliche Offensive, die es für ein WM-Finale mit Siegesaussichten noch mehr braucht, dann nur noch unter hohem Risiko im Turnier finden könnte.

Kluge Strategen nützen den Frieden, um Grenzen zu testen und nicht den Ernstfall. Bis jetzt neige ich noch dazu, Löw für einen klugen Strategen zu halten. Ob er noch ein glücklicher wird..

Zustimmung 6 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 16.08.2013 00:05 Uhr

Sehr gut Herr Kobler,…

…besonders der erste Absatz.
Der Kollege Horeni ist ein Guter, ein Wadelbeisser, der in den Achtzigern auf diversen Schlappekicker-Turnieren trotz limitierter fußballerischer Fähigkeiten reüssierte… Und: Den journalistischen Finger in Wunden zu legen, tut weh (Stichwort Polemik), könnte aber zu Denkprozessen führen. Wobei ich unserem derzeitigen Bundestrainer eine latente Beratungsresistenz doch leider nicht absprechen kann…

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Fußball-Nationalteam Trotzig in der Schießbude 

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Zustimmung 6 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 15.08.2013 23:55 Uhr

Sehr gut kritisiert…

… Kobler. Und gut beobachtet noch dazu! Eine neue Form des medialen Betrugs ist kreiert: Das Selbst-Plagiat! Mea culpa maxima, hab ich aber auch schon gemacht…
Macht den Beitrag aber weder aktueller noch besser. Bundestrainer-Bashing über das Herausstellen von angeblichen Eitelkeiten, wie die (gefärbte?) Haarpracht, oder taillierte Seidenhemden (wer hat diese Info kolportiert?) – geht gar nicht. Das unsere Bude in den letzten Monaten zur Schießbude mutiert ist, liegt nicht an Löw, es liegt an den Hummels und Schmelzers unseres Nati-Mikrokosmos. Wir haben ein Qualitätsproblem im Defensivbereich. Ich werde mich weiter oben, die Zustimmung von Herrn Köhler vorausgesetzt, selbstzitierend nochmal zu diesem Thema äußern, und warum ich Joachim Löw für den besten deutschen Nationaltrainer aller Zeiten halte.

 

 

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Video-Filmkritik Die da oben

Zustimmung 6 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 14.08.2013 23:42 Uhr

Nicht erst seit …

… 2001 Odyssee im Weltraum frage ich mich, was wollen uns die Autoren mitteilen, bzw., sollen wir ggfs auf etwas vorbereitet werden?

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Herzblatt-Geschichten Rekorde und Legenden

Zustimmung 1 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 14.08.2013 23:01 Uhr

Jede Menge qualitativ hochwertige Bewerbungen…

…durch die Kommentatoren, falls Herr Thomann mal keine Böcke mehr haben sollte, oder ein wenig ermüdet, allwöchentlich in die Abgründe, die Kanalisation der Yellow Press zu steigen, um im Moloch Boulevard herumzustochern.
Ansonsten: immer wieder erstaunlich, welche unfreiwillig komische Munition die „relevanten“ VIPs (paradox, nech?) Woche für Woche liefern.
Zu Heiner Lauterbach: Chapeau, wie der Mann wieder in die Spur des Lebens (und rund um Starnberg) zurückgefunden hat.

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Fußball-Nationalmannschaft Bedingt abwehrbereit

Zustimmung 19 THOMAS BRENTANA (GRINSEKATZ) – 13.08.2013 08:34 Uhr

Umgedrehte Prämisse

Meiner bescheidenen Meinung nach gilt im Fussball nach wie vor die Regel „Es gewinnt derjenige, der ein Tor mehr als der Gegner schiesst“. In der Vergangenheit gab und auch heute gibt es leider viele Trainer die dies umgedreht haben in „Man gewinnt wenn man ein Tor weniger kassiert“ und heraus kamen diese kreuzlangweiligen 1:0 Spiele mit denen (leider) sogar Griechenland es mal geschaft hat Europameister zu werden.

Zustimmung 0 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 14.08.2013 00:31 Uhr

4:4 gegen …

Schweden nach 4:0 Führung. Dieses wirklich historische Länderspiel hat eindrücklich gezeigt, dass, wenn viele Dinge zusammen kommen, auch eine eigentlich stehende Null kippen kann – und allen Fußballfreunden Anschauungsunterricht in Sachen Defensivverhalten in bestimmten Situationen geben. Als das 4:1 fiel, hätte es schon acht oder neun zu null stehen können.
Shit happens – und Jogi Löw weiß sehr genau: da habe ich es versäumt, beim Stand von 4:3 schwer verletzt in der Coaching Zone zusammen zu brechen – und oder ganz einfach auszuwechseln…
btw: wir werden Weltmeister nächstes Jahr. Wir sind dran…

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Fußball-Nationalmannschaft Bedingt abwehrbereit

Zustimmung 84 LABINNAH SOISREELLE (SOUTHER…) – 13.08.2013 07:18 Uhr

Die Frage sollte nicht sein wieviel Gegentore…

sondern wieso es der Bundestrainer nicht gebacken bekommt mit dem ihm anvertrauten Spielerpotential, wenn es darauf ankommt etwas zu GEWINNEN!!!!

Meines erachtens kann dieser Trainer kein Reize mehr bei den Spielern setzen und hat zudem das Problem dass er in entscheidenden Momente gravierende Fehlentscheidungen trifft – und diese nicht selbst rueckwirkend nicht erkennen mag –

Folglich, muss ein neuer Trainer her, der sich mit 2. Plaetzen nicht zufrieden gibt!

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 14.08.2013 00:19 Uhr

Um Gottes Willen …

… noch ein Bundestrainer

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Geoff Hursts Wembley-Tor„Mindestens einen Fuß hinter der Linie“

Zustimmung 15 HANS DAMPF (HDAMPF) – 12.08.2013 16:47 Uhr

Moderne Technik im Fussball

Wie langweilig wäre Fussball, wenn man nicht noch Tage nach dem Spiel gegen den Schiedsrichter wettern könnte. Machen nicht diese Ungerechtigkeiten und Fehlentscheidungen das Salz in der Suppe des Circus Maximus Fussball aus? Wen würden die Partie im Wembley oder das Tor der Hand Gottes noch interessieren? Es sind diese schmerzlichen Erinnerungen die noch nach so vielen Jahren lieber erzählt werden, als die Erfolgsgeschichten…

Zustimmung 0 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 14.08.2013 00:07 Uhr

Zwischen Maradonas…

sakrosankter Hand, die mit Vorsatz die Engländer 1986 aus dem Turnier schummelte und dem fulminanten Latten-Unterkanten-Kracher von Geoffrey Hurst 1966 gibt es einen entscheidenden Unterschied: Hurst wollte gewinnen und nahm die Fehlentscheidung eines russischen (sic!) Linienrichters gerne in Kauf, Maradona wollte gewinnen und nahm die Fehlentscheidung des Schiedsrichters blasphemisch rechtfertigend in Kauf. Kurios: Die heutige Technik hätte Hursts Geschoss als netten Versuch entlarvt. Maradonas Betrug nicht. Man stelle sich vor: wir im Endspiel gegen England in Mexico City 1986. Dann hätten wir wohl schon sehr lange den vierten Stern auf der Brust…

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Der überbehütete Student Narziss macht jetzt den Bachelor

Zustimmung 153 ANTON FINN (KRASNAP…) – 13.08.2013 17:36 Uhr

Gesellschaft der Einzelkinder

In einer Gesellschaft, in der Eltern nur 1,3x Kinder zur Welt bringen sind die im Artikel beschriebenen Probleme nicht überraschend; da wird der Sohn halt zum Pascha und das Töchterchen zum Prinzesschen. Und natürlich tun Mama und Papa alles, absolut alles, damit es dem einzigen Nachkommen an nichts fehlt. Alles muss perfekt sein. Was übrigens wiederum dazu führt, dass die Menschen hierzulande am liebsten gleich darauf verzichten Kinder zu bekommen, um sich den Stress von perfektionistischen Ansprüchen zu ersparen.
Guter Artikel!

Zustimmung 10 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 13.08.2013 21:37 Uhr

„Mal kurz…“

Genau das ist der Punkt. Die Omis und Opis als Teilzeit-Elternentlaster sind in der Regel nicht berufstätig, und als 7/24/365-Dienstleister in letzter Konsequenz auch nur bedingt tauglich. Das Elternsein ist heutzutage derart von latenten, gesellschaftlichen Zwängen geprägt, alles perfekt zu gestalten, dass oftmals in der permanenten Anstrengung, nur nicht gegenüber irgend jemandem oder irgendeiner still gelebten, hoch angesetzten Norm abzufallen, das Familiäre im herkömmlichen Sinne auf der Strecke bleibt. Ab einem gewissen Entwicklungsstand der Kids ist der „Point of no Return“ überschritten. Unliebsame Gewohnheiten und Routinen dann zu ändern, ist extrem schwer. Nicht zu vergessen die oftmals vorhandene Sandwich-Position, in der sich Tausende befinden: Kinder aufziehen (von erziehen will ich an dieser Stelle gar nicht mehr sprechen) und Eltern pflegen… Als ich von den Elterntagen an den Unis erstmals gelesen habe, könnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Es passt…

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Der überbehütete Student Narziss macht jetzt den Bachelor

Zustimmung 165 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 13.08.2013 17:22 Uhr

Generation ICH

Nur eine logische Konsequenz nach den Generationen Golf und Doof: Die Generation ICH!
@Frau Mühl: ein exzellenter Bericht, der mir jedoch etwas Angst macht.

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Der überbehütete Student Narziss macht jetzt den Bachelor

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Zustimmung 73 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 13.08.2013 17:18 Uhr

Es ist …

… ein Problem in der westlichen Welt. Sicher kein lokales „Deutsches“

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Fraktur – Die Sprachglosse Was erlauben Seehofer!

Zustimmung 38 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 17.05.2013 13:02 Uhr

Wunderbar, Herr Kohler…

…, aber den Nick „Crazy Horst“ haben Ihre MA von der F.A.S. doch eher von dem weltbekannten Pariser Kabarett abgeleitet. Dann wird aus dem Kompliment eine doch eher realitätsbezogene Bezeichnung…

 

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Boris Beckers Bestes Essen gut, aber zu kalt

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Zustimmung 30 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 17.05.2013 11:15 Uhr

Ich finde es prima…

… wenn die FAZ so’ne Sachen einer breiten nicht-zwitschernden Öffentlichkeit zugänglich macht. Ich fordere mehr davon. Ich warte auf Pocher, Effenberg, Katzenberger, Podolski und und und – und last but not least Loddar M., seines Zeichens Rekordnationalspieler und Frauenunversteher…

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Boris Beckers Bestes Essen gut, aber zu kalt

Zustimmung 17 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 17.05.2013 11:12 Uhr

Ich finde es…

.. gut, wenn ein Boris Becker die Souveränität besitzt, mit seinen sprachlichen Defiziten (englisch wie deutsch) so locker umzugehen. Es geht um Kommunikation, nicht um Pulitzer-Preis-verdächtige Formulierungen. Sollte er jedoch mit seinen geistigen Tiefflügen kokettieren, würde ich das als abgrundtiefe Arroganz bezeichnen. Aber das ist unserm Bobbele wirklich nicht zuzutrauen, oder?

 

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Mike Oldfield zum Sechzigsten Musik für Momente

Zustimmung 0 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 16.05.2013 17:37 Uhr

Sorry..

… an alle M.O.-Fans. Ihr seid aber auch wieder empfindlich !
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der gute Edo Reents den Tubular Bells – Schöpfer bashen oder abqualifizieren wollte (?) Aber: In der Tat kommen die durchweg virtuosen Melodien, Läufe und Riffs nach einer gewissen Zeit recht – ja, wie soll man es nennen, ohne ihm zu nahe zu treten – beiläufig, beliebig daher. Ohne von ihrem zweifellos vorhandenen musikalischen Gehalt und daraus entstehendem Ohrwurmcharakter einzubüßen.
Mike Oldfield ist IMHO einer der Großen seiner Zunft. Und bleibt es – ob mit 50, 60 oder 70

 

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„Inferno“ von Dan Brown Lasst allen Dante fahren

Zustimmung 22 MICHAEL KRATEL (MIKEFRO…) – 16.05.2013 12:18 Uhr

Selten habe…

… ich amüsantere „Literaturkritiken“ gelesen, als diese Beiträge. Da ist ja wirklich alles dabei: Endlich kann man mal mit den Ergebnisse seiner Kunstbeflissenheit auftrumpfen , der andere ist persönlich beleidigt und will Städte vor dem unqualifizierten Zugriffen von Schriftstellern „schützen“. Das es sich um Fiktion handelt ist den Herren hoffentlich schon klar, oder? Es ist weder ein Reiseführer noch ein Lehrwerk, sondern ein Thriller. Da dieses Genre den Kritikern so gar nicht zu gefallen scheint, stellt sich die Frage, wieso diese hier schreiben. Ach nee, die Frage wurde ja beantwortet: Man selbst ist ein „halbwegs oder vollständig denktüchtige(r) deutsche(r) Zeitgenosse“. Etwas, was die Leser und Leserinnen von Dan Brown auf keinen Fall sein können.

Zustimmung 13 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 16.05.2013 13:13 Uhr

Sehr gut…

…Herr Kratel !

Einige, sicher extremst gebildete, Zeitgenossen können, entsprechende Reize vorausgesetzt, ihre Oberlehrer-Reflexe nicht im Zaum halten. Erzeugt bei mir aber leider keine Heiterkeit, weil immer wieder Menschen ob ihrer Selbstreflektion den Blick auf das Eigentliche aus den Augen verlieren.

Dan Browns Bücher sind Unterhaltung (Trivialliteratur) – und: sie unterhalten jede Menge Menschen auf das Vorzüglichste…

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Dan-Brown-Debatte im InternetWer des Teufels Fell streichelt, muss durch die Hölle gehen 

Zustimmung 27 JÜRGEN KRAAZ (PANKRAAZ) – 16.05.2013 11:23 Uhr

Erstaunlich schlecht

Leute, schaut noch mal in die früheren Romane von Herrn Brown. Für mich unfaßbar, was für ein platter Stil Welterfolg generieren kann. Das kann man doch seinen Kindern nicht empfehlen. Lore-Roman? Jerry Cotton? Ich faß es nicht.

Zustimmung 33 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 16.05.2013 12:56 Uhr

Hat sich jemals…

jemand über Spielbergs Prof. Jones alias „Indiana“ mokiert?

Lesen bildet. Und der Erfolg gibt dem Autor doch recht.

Dan Browns halbgarem Geschichtsunterricht zu  ist allemal besser, als ständig sinnfrei mit einem kleinen Kasten „face to face(book)“ zu zwitschern…

Brown produziert Indiana Jones für Leseratten. Und: Hat er jemals behauptet, Welt-Literatur geschaffen zu haben?

Ich weiß nicht, was Sie Ihren Kindern empfehlen, aber meine Kinder lesen nur das, was sie lesen wollen…
Dan Brown gehört noch nicht dazu, wenn sie aber irgendwann kommen, werde ich es ihnen nicht verwehren, sondern ihnen meine subjektive Meinung zu den Romanen sagen.

 

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Eurovision Song ContestDie letzten Kandidaten fürs Finale

Zustimmung 22 HERMANN MARSIAN (HERMANN…) – 16.05.2013 11:13 Uhr

FAZ.NET stellt alle Kandidaten im Video vor

hat die FAZ nichts Besseres zu tun?

 

Zustimmung 10 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 16.05.2013 12:37 Uhr

Das nennt man…

… einen umfassenden Service.

Da gibt es nix zu meckern. Man fragt die hier Schreibenden doch auch nicht, ob sie nicht etwas Besseres zu tun haben, als ihre mehr oder minder dezidierte Meinung kund zu tun…

BTW: Heißt es denn nun „Albanier“ oder doch „Albaner“ – wie ich es mal vor Jahrzehnten gelernt habe?

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FAZ.NET-Frühkritik: „Hart aber fair“Wir wissen nicht viel – reden wir doch mal drüber

Zustimmung 12 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 23.04.2013 12:52 Uhr

Die Quoten-…

…Breuckmanns nerven, ob bei Plasberg oder sonntags im Brauerei-Stammtisch mit „Wonti“.
Herr Körte: Das die Plasbergsche „Talkshow“ (was ist an dieser brottrockenen Sendung eigentlich „Show“) über die Causa Hoeness nicht viel hergeben würde, war klar. Wichtiger wäre es aus meiner Sicht, mal ausgiebig darüber zu simelieren, welche Motivation einen wirtschaftlich immens erfolgreichen Bildungsbürger wie Hoeness dazu getrieben hat, jahrelang in asozialer (im Sinne des Wortes) Weise unserem Staat – also den Bürgern – vorzuenthalten, was ihm (dem Staat) von seinen Einkünften zusteht.
Die Tatsache, dass Sie dieser eher überflüssigen Sendung so viele wertvolle Zeilen gewidmet haben, stimmt mich aber doch etwas traurig, lieber Herr Körte.

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Steuer-Affäre Hoeneß„Dieser Fall dient nicht unserer Glaubwürdigkeit“

Zustimmung 20 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 23.04.2013 12:35 Uhr

Irgendetwas stimmt hier nicht…

…glaube ich nicht erst seit diesen Tagen. Kinderschänder kommen nach kurzem Vollzug trotz schlechter Prognosen frei. Steuersünder sollen jahrelang schmoren. Klar ist: das asoziale Verhalten gegenüber der Gesellschaft durch das kriminelle Vorenthalten von der Gemeinschaft zustehenden Geldern ist durchaus verurteilenswert, aber Gefängnis? Was täte allen Steuersündern am meisten weh? Sie bei ihrer Gier zu packen und ihnen Geldstrafen aufbrummen, bis sie insolvent und zu Hartz IV Fällen werden!

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Steuer-Affäre Hoeneß„Dieser Fall dient nicht unserer Glaubwürdigkeit“

Zustimmung 88 PETER MEIER (PEMEI) – 23.04.2013 11:33 Uhr

Bei dieser ganzen, teilweise übertriebenen, Diskussion…

…sollte man de Punkte nicht vergessen:

Uli Hoeneß
– ist weder ein Mörder, noch ein Gewalttäter. Wohlmeinende und gnädige Auslassungen nach dem Motto „er hat ein Recht auf Resozialisierung“ stören mich gewaltig. Er war vorher und ist auch jetzt noch sozialer und sozialisierter als die Allermeisten, die das von sich geben.

– ist im Gegensatz zu vielen anderen Gutverdienern (z.B. Beckenbauer) nicht gleich ganz in die Schweiz verschwunden sondern hat (davon gehe ich aus) den allergrößten Teil seiner Einkünfte sauber versteuert. Für den vergleichsweise geringen Rest geht die Politik nun zu ihm auf Distanz, während einer wie Beckenbauer die Lichtgestalt für alle Lebenslagen bleibt.

– hat leider durch diese Aktion einiges an Glaubwürdigkeit verloren wenn es darum geht, den Finger selbstbewusst in Wunden zu legen. Das ändert allerdings nichts daran, dass er i.d.R. vollkommen Recht hat.

Zustimmung 7 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 23.04.2013 12:33 Uhr

Irgendwas stimmt hier nicht…

…glaube ich nicht erst seit diesen Tagen. Kinderschänder kommen nach kurzem Vollzug trotz schlechter Prognosen frei. Steuersünder sollen jahrelang schmoren. Klar ist: das asoziale Verhalten gegenüber der Gesellschaft durch das kriminelle Vorenthalten von der Gemeinschaft zustehenden Geldern ist durchaus verurteilenswert, aber Gefängnis? Was täte allen Steuersündern am meisten weh? Sie bei ihrer Gier zu packen und ihnen Geldstrafen aufbrummen, bis sie insolvent und zu Hartz IV Fällen werden!
Ich habe schon bei Vater Graf an der Relation des Strafmaßes zu den begangenen Straftaten gezweifelt.

BTW: Beckenbauer ist Richtung Austria entschwunden

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Frank RostEs sind ja nur die Frauen

Zustimmung 53 BERNHARD NIENABER (TAXBAX) – 11.04.2013 14:40 Uhr

Wer sich einigermaßen mit Fußball auskennt und die Political-Correctness-Brille ablegt,

der erkennt, daß es sehr gute Gründe für die Richtlinien des DFB und die sich damit ausdrückende unterschiedliche Beurteilung der Qualität Damen-/ Herrenfußball gibt.
Und das ist noch sehr freundlich formuliert 😉 .

 

Zustimmung 4 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 12.04.2013 12:50 Uhr

Wir haben vor …

… ca. 25 Jahren mit unserer Freizeitmannschaft (alles ehemalige Kicker, keine Rumpelfüßler) gegen die Mädels aus Praunheim (heute 1. FFC Frankfurt) 1:1 unentschieden gespielt. Ich wette, jedes Verbandsliga-Team aus dem Männerbereich schlägt die 3. Frauenliga. Aber das ist doch überhaupt nicht das Thema. Frank Rost wollte über Vitamin B in den Lehrgang, aber so geht das nicht. Fertig.

 

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Frank RostEs sind ja nur die Frauen

Zustimmung 19 CLAUS BEHRENS (CHIPIN) – 11.04.2013 15:37 Uhr

Den Spielbetrieb nicht aus Mitleid aufrecht erhalten

Wenn ich mir anschaue, wer in der 6. Liga spielt – Männer würde man schon mal als Rumpelkicker bezeichnen – bin ich der Meinung, der DFB sollte mit Rücksicht auf die Gesundheit der Damen den Spielbetrieb nicht aus Mitleid aufrecht erhalten.
Die Verletzungsgefahr bei Schlagen von Luftlöchern oder beim in den Rasen treten, ist einfach zu groß.
Andererseits glaube ich aber auch, daß einige der sechstklassigen Herren ganz froh sind, nicht gegen nur drittklassige Damen antreten zu müssen. Vorher würden sie einen Nagel in die Wand schlagen, zum Aufhängen der Schuhe.

 

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 12.04.2013 12:44 Uhr

6. Liga ist…

… Verbandsliga. Da haben wir hier allgemein schon ein sehr beachtliches fußballerisches Niveau. Mit Theken- oder Rumpelfußball hat das in den seltensten Fällen zu tun. Und auch die Bezüge sind schon durchaus erwähnenswert…
Schauen Sie sich mal so einen Kick an, Sie werden wirklich überracht sein. Nur mal so.

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Christian WulffVon verlorenem Vertrauen

Zustimmung 27 DIRK STERNBERG (CRESCENDO) – 09.04.2013 11:25 Uhr

Mit Leid

Tja, ihr Weltenversteher, öffentliche zumal, wer den Glanz seines Ruhms an der Wirkung in der Öffentlichkeit ausrichtet, darf sich nicht wundern, von ihr gebeutelt und zerrissen zu werden immer dann, wenn Denken und Handeln aus der Spur geraten. Der Rechtsstaat ist ein hohes Gut und setzt für alle die gleichen Maßstäbe. Wer sich gleicher fühlt, sollte beizeiten in Deckung gehen.

Zustimmung 6 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 09.04.2013 12:25 Uhr

Bravo !

Sehr gut ! Treffend formuliert

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Christian WulffVon verlorenem Vertrauen

Zustimmung 75 CLOSED VIA SSO (DRMURKE) – 09.04.2013 10:42 Uhr

Ein gleichgeschalteter Presseblock hat nicht berichtet sondern gerichtet!

Es gab keinen Schritt, keine Aussage, kein Argument, das Wulff vor dem Rudel einer entschlossenen Meute hätte retten können. Dieses Blatt gehörte ausdrücklich nicht dazu.

Die Meute hat „ohne Ansehen der Person“, ohne Frage nach wahrer Schuld, ohne Erbarmen für den Menschen Wulff und seine Familie, allein die Trophäe in Form der Beseitigung eines der höchsten Amtsträgers des Staates ausgemacht. Der Mob war begeistert und alle fühlten sich erschreckend solidarisch in dem angestrebten Ziel ein weitgehendes Tabu-Amt bzw. dessen Träger erlegen zu können.
„Die Anatomie der menschlichen Destruktivität“ (Erich Fromm) wurde brutal sichtbar und das auf allen Ebenen, vom Stammtisch bis zum Parlament. Und um nichts anderes handelte es sich! Die Ideologie des 68er „macht kaputt was euch kaputt macht“ stand fühlbar hinter der Hexenjagd der Systemzerstörer um jeden Preis.
Übrig bleibt ein ruinierter Mann mit seiner Familie und ein neutralisiertes Amt ohne Gesicht und Meinung.

 

Zustimmung 23 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 09.04.2013 12:18 Uhr

Der „Erlegte“…

…hat die Fähigkeit des Aushaltens seiner diversen Vorteilsnahmen durch die Neidgesellschaft überstrapaziert und die „Jagd“ dadurch ungewollt selbst initiiert, bzw. befördert. Der „Gejagte“ erlag dem selbstverliebten Irrglauben an seine Macht und missbrauchte das Amt bis zum Schluss durch seine reflexartigen Drohgebärden (Stich „Rubikon“).

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Christian WulffVon verlorenem Vertrauen

Zustimmung 49 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 09.04.2013 11:36 Uhr

Die Leiden des alten (altgewordenen) W.

Ist es nicht bedenklich, dass sich eine Gesellschaft Menschen an ihren politischen Schaltstellen leistet, die am Ende ihrer Laufbahn nicht mehr durch Leistungen in den ihnen zugewiesenen Ämtern auffallen, sondern durch Affären, die ihrer persönlichen Eitelkeit und Gier nach Anerkennung (i.e. „Auftritten“ auf „Roten Teppichen“) geschuldet sind? Einhergehend mit bedenklichen Wahrnehmungsstörungen und einer nicht für möglich gehaltenen selbstverliebten Sturheit. Die Leiden des alten W. (un‘ siner Fruu) und der damit verbundene Abgesang, der in der Trennung von der Angetrauten gipfelte, erzeugen beim Verfasser nur noch einen Anflug von Fremdschämen gepaart mit leichten Ekelgefühlen. Und wenn die Geschichte mit etwas Kunstrasen bedeckt ist, vielleicht ein, zwei autobiographische Bücher später, wird er irgendwann wieder um die Ecke kommen. Reuig, geläutert, sich latent an die „Society“ anbiedernd. Und wieder wird es die vorher genannten Gefühle erzeugen. Ich warte.

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Die infantile GesellschaftAus Leuten werden Kinder 

Zustimmung 2 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 07.11.2012 13:45 Uhr

Wer legitimiert was? Und wenn ja, wen?

Ich habe Edo Reents‘ Beitrag noch nicht gelesen, aber schon die Eingangsanekdote war sehr aufschlussreich…
Es gibt etliche Beispiele, in denen sich die „Älteren“ mit der anarchischen Attitüde einer ganzen (jüngeren) Generation solidarisieren, sich deren latente Ignoranz von Regeln (und Gesetzen) zu eigen macht, und munter allen Konventionen zum Trotz ihre „Freiheit“ zwanghaft (ein echtes Paradoxon) ausleben. Gäbe es nicht schon das treffende Wort „Fremdschämen“, es müsste ob den allenthalben einreißenden (Un-) Sitten schleunigst erfunden werden.
Die Meinungen pro adultem Infantilismus klingen wie vorausschauende Selbstabsolution, sollte Mann/Frau sich zukünftig mal daneben benehmen im konservativen Sinne.
Diese Freiheit – inklusive der sich breit machenden Verweigerung der Übernahme von Verantwortung – ist eher eine Scheinfreiheit. Das Einordnen in einen Verhaltens- und Wertekanon macht eher unfrei, denn den Kanon bestimmen in der Tat die Industrie und nicht zuletzt – die Medien

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„Der Bernd“Die coole, fleißige, lustige Atomexplosion 

Zustimmung 1 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 08.07.2012 10:48 Uhr

Wenn der Prophet im …

… eigenen Land nicht gebührend gewürdigt wird, holt er sich die Anerkennung, wo er sie bekommt. Bernd Eichinger war in meiner bescheidenen Wahrnehmung in Good Old Germany völlig „underrated“. Sein Wirken wurde vlt besonders kritisch beäugt, weil er von Anfang an immer das Maximum wollte. Ein wirklich großer Verlust für den Film

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Niederländischer FußballVan Gaal ist neuer Bondscoach

Zustimmung 7 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 07.07.2012 10:26 Uhr

Holland kann immer…

… in die Semifinale der großen Turniere einziehen, wenn es der Bondscoach schafft, Klüngel und Cliquenwirtschaft aus dem Kader zu halten. Ob Van Gaal das schafft, bleibt abzuwarten. Die Qualität der Spieler reicht auf alle Fälle, um jeder Mannschaft der Welt zumindest auf Augenhöhe zu begegnen.

 

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Eine elementare EntdeckungTeilchen und nicht Gottesteilchen

Zustimmung 66 EGON SOPPE (EGONSOPPE) – 04.07.2012 20:17 Uhr

Lassen wir mal das Wort „nicht“ weg…

Wir Menschen sind Teil der Schöpfung und wir sind von dieser Schöpfung geschaffen worden, um die Schöpfung zu erkennen. Es mag durchaus sein, daß es im gesamten All nur wir Menschen geschaffen wurden um dieses Ziel der Erkennung der gesamten Schöpfung zu erreichen. Es ist ebenso möglich, daß es unzählige ähnliche Geschöpfe wie wir es sind, gibt.
An der Forschung bei Cern sehen wir, was menschliche Forschung erreichen kann und wie wir Menschen auf em Weg sind – sehr wahrscheinlich geleitet von einer schöpferischen Vorsehung – über Generationen und weitere zig Generationen das Wesen des Kosmos bis in alle Einzelheiten zu erforschen und zu erkennen. Ich glaube, daß wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, die die Menschen eines Tages bis zum Schöpfer selbst führt, bis zur Vereinigung mit einer Schöpfung, zu der wir immer gehört haben und bis zu deren Vollendung wir Menschen geführt werden.

 

Zustimmung 4 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.07.2012 21:19 Uhr

Und wenn…

… es dann soweit ist, werden wir uns vlt wünschen, weniger neugierig gewesen zu sein.
Sie sprechen mir aus der Seele, im Wortsinn. Sehr gut formuliert Herr Soppe.

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Erfolg bei Suche nach Higgs-Teilchen„Eine wissenschaftliche Sensation“

Zustimmung 33 MARTIN WEBER (TOTALK) – 04.07.2012 18:00 Uhr

von Nörglern und Religiösen

eine tolle Nachricht. Natürlich müssen sich wieder einige obligatorisch Aufregen anstatt freude über diesen naja ‚Quant’ensprung zu empfinden, aber irgendwas würde wohl fehlen wenn es nicht so wäre.
Sehr unterhaltsam sind die Kommentare der ach so gönnerhaft religiösen Menschen unter uns.

Zustimmung 12 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.07.2012 19:16 Uhr

Was ist daran „gönnerhaft“…

…, an eine übergeordnete Instanz zu glauben? Der Nachweis des Higgs-Boson ist nicht das Ende der Quantenphysik. Es gibt noch Klärungsbedarf in den unendlichen Weiten, oder sehe ich das falsch? Die Nichtexistenz des Schöpfers konnte bis jetzt nicht nachgewiesen werden. Ich glaube, und ich glaube an die Notwendigkeit der Wissenschaft. Sie stellt eine der Triebfedern der Menschheit dar, und auch daran wird sich in Zukunft nichts ändern. Die Erforschung des großen Gesamtzusammenhangs finde ich hochspannend. Und das ist keineswegs gönnerhaft gemeint, sondern ernst

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Erfolg bei Suche nach Higgs-Teilchen„Eine wissenschaftliche Sensation“

Zustimmung 148 ALBERT WEINSTEIN (AWEINSTEIN) – 04.07.2012 13:32 Uhr

Ignorante Kommentatoren

Mein Gott, was sind das wieder für unqualifizierte Kommentare hier!

Eine Erklärung wie das Universum aufgebaut ist, ist also für die meisten hier teurer, überflüssiger Quatsch? Mein lieber Mann!! Erkenntnisse wie diese dienen als Leitlinien für zukünftige Forschung. Und selbstverständlich wird sich dies auch auf unser Leben auswirken, nur wissen wir heute noch nicht wie.

Entschuldigung, aber das ist ein typisch männliches Verhaltensmuster: Wenn ich die Details einer komplizierten Sache nicht verstehe und nicht mitreden kann, muss ich die Sache schlecht machen — immerhin habe ich ja höchstpersönlich Steuern dafür bezahlt (wahrscheinlich im Nano-Euro-Bereich).

Aber den Rasen mähen und das Auto waschen, das ist wichtig, nicht wahr?

 

Zustimmung 9 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.07.2012 14:32 Uhr

Unqualifizierte Kommentare…

…sind lediglich Ausdruck von Unverständnis, lieber Herr Weinstein. Jeder regelt das für sich auf seine Weise.
Die Wissenschaft sollte nicht aufgeben, auch die letzten Geheimnisse zu lüften, bzw es zu versuchen. Hinter das Geheimnis der Schöpfung werden wir sowieso nicht kommen, trotz aller wissenschaftlichen Zeitreisen in die Vergangenheit.

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Sammers erster TagEin neues Herzstück für den FC Bayern

Zustimmung 9 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.07.2012 11:11 Uhr

Stresstest für Hoeneß

Sammers Fachkompetenzen sind unbestritten. Wo hat er aber wirklich Spuren hinterlassen, außer beim DFB, wo das Credo eine gewisse Langmut und Kontinuität vorsieht. Diese Zeit gibt er sich in München nicht. Sammer ist unbequem, und aus diesem Grund und mit dem selbstaufgebauten Druck wird es sehr spannend und unterhaltsam, wie sich die Antipoden Hoeneß und Sammer in den sicher nicht ausbleibenden Misserfolgsmomenten im Triumvirat mit Heynckes aneinander abarbeiten werden. Nicht zu vergessen KH Rummenigge, der irgendwann auch mal aus dem Schatten des ewigen Uli heraustreten möchte. Es gibt definitiv interessante mögliche Koalitionen im FC Hollywood-Stadl…
Ein echter Stresstest steht für Hoeneß bevor. Wird er ihn bestehen?

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Ritalin gegen ADHSWo die wilden Kerle wohnten

Zustimmung 3 BAATZSCH MARTIN (SCHNOOESEL) – 30.03.2012 23:04 Uhr

verschätzt

Hallo liebes FAZ-team,
ich finde toll daß ihr euch auf die weise dem thema annehmt, für mich geht das richtung antipsychiatrie und das war ehemals höchstens thema in linken splitterkreisen… aber mit dem roten punkt auf der titelseite habt ihr euch verschätzt: der unterschied zwischen 38 kg ritalin und 1,8 tonnen ritalin ist so astronomisch nicht – grad mal zwei dezimalstellen. Ihr seid in eine falle getappt die in der mathematik und auch in der alternativen geldwirtschaft als „Expotential-Falle“ bekannt ist: die menschliche vorstellung ist damit allenthalben überfordert: durchmesser und flächeninhalt sind zwei paar schuhe. während im linearen noch alles überschaubar bleibt kommt im quadrat die potenz „hoch 2“ dazu und aus der sicht stimmt eure grafik nicht, auch wenn es der sache dienen mag, denn sie wird dadurch überdramatisiert – das nur als kleine rückmeldung. ciao martin

 

Zustimmung 2 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 04.07.2012 10:57 Uhr

Keine Überdramatisierung…

…, sondern lediglich die Darstellung von Verhältnissen. Bei durchschnittlicher Tagesgabe von 10 mg Mph wurden im Jahr 1993 ca. 10.000 kleine Patienten behandelt. Im Jahr 2010 schon ca. 500.000 bei einer Tagesgabe von 10mg wie gesagt. Das sehe ich als zumindest bedenkliche Entwicklung. Die Ursachenforschung beackert aber noch zu wenig die Nichtfähigkeit vieler Eltern, den Kindern und Heranwachsenden durch konsequente Grenzenaufzeigung Richtung zu geben – ohne sie zu rundgelutschten, lediglich funktionierenden Jugendlichen zu degradieren. In einer Gesellschaft, die quasi süchtig ist nach Aufmerksamkeit, Selbstreflexion (gipfelnd in einem ständigen Mantra: Ich bin wichtig und muss sehen, wo ich bleibe) und Anerkennung, ist es doch fast logisch, dass sich daraus bei den den Generationen Verhaltenskonsequenzen ergeben.
Diesen Umstand empirisch zu beweisen, wird schwerfallen. Denn wird sich schon nachsagen lassen, wenn auch bedingt durch globale Human-Entwertung, ein Egoist zu sein?

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Opel-DesignDie neue Sprache der Leidenschaft

Zustimmung 17 ANDREAS STÖTZNER (STOETZNER) – 01.07.2012 22:20 Uhr

Schön beschrieben,

verehrter Herr Peters. Und doch: die Zweifel bleiben. Die drei exemplarischen Bilder des Beitrages zeigen, daß es immernoch keine wirklich identitäre Linie bei Opel gibt. Hand aufs Herz: Sie sehen den neuen Astra oder Meriva für fünf Sekunden an der Ampel von der Seite und denken sofort »… ??…« Einen VW oder Audi oder Mercedes (oder gar: Škoda) erkennt man (fast) immer auf Anhieb. Die Seitenansicht des Meriva aber ist ein Dokument der Zerrissenheit, ein Knuddelknautsch von vorne bis hinten. Und die sowjetische Protzattitüde des Insignia ist in ihrer pomadigen Plumpheit einfach nur peinlich. Es ist eine Maskerade. Der Mainsteam des Fahrzeugdesigns ist gegenwärtig allgemein in keiner guten Phase, aber Opel scheint alle Fehler mit besonderer Leidenschaft auszukosten.

Zustimmung 3 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 03.07.2012 08:04 Uhr

Schön beschrieben…

…erscheint mir stark untertrieben. Ihr ausgezeichneter Beitrag bringt es auf den Punkt. Und: Das Imageproblem löst sich nicht durch ständige Showfahrten der Modelle auf z.B. der A 3. Opel ist die Fanbase zwar nicht abhandengekommen, aber der lange gültige Status als die Referenz deutscher Mittelklasse-Automobile.

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Mitch Winehouse über AmyDie Korrekturen

Zustimmung 4 BERND LOOSE (BRIANSTEEN) – 02.07.2012 09:40 Uhr

Ein gesellschaftliches Problem

Es ist inzwischen in dieser westlichen Gesellschaft schon fast Usus, jegliche persönliche Befindlichkeit in die Öffentlichkeit zu tragen, sofern Mann/Frau einen gewissen direkten oder auch indirekten Bekanntheitsgrad erreicht hat. Über das Buch von Mr. Winehouse zu urteilen, entzieht sich meiner Kompetenz. Seine Trauerarbeit in ein Buch fließen zu lassen, ist zumindest nicht ehrenrührig. Wenn aber die Trauerarbeit in Form eines Buches so kommerzialisiert wird, und der Autor hinterher der interessierten Öffentlichkeit nur Allgemeinplätze zu seinen Einlassungen anbietet, ist das zumindest bedenklich. Es drängt sich der Eindruck auf, auch Mitch Winehouse ist dem Laster der Prominenz, der Sucht nach jedweder Anerkennung, selbst auf Kosten seiner Tochter, verfallen.
BTW: Ein exzellenter Artikel.

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